Warum ein Verpackungsgesetz?

Hauptziele des Verpackungsgesetzes (VerpackG) sind die Stärkung des Recyclings und des Wettbewerbs. Es bekennt sich folglich klar zu hohen ökologischen Standards in den Bereichen der Erfassung und des Recyclings und einem funktionierenden Wettbewerb zwischen den dualen Systemen. Die Regelungen sollen ein gesetzeskonformes Verhalten aller Marktteilnehmer sicherstellen. Damit werden nicht nur die dualen Systeme, sondern auch die Inverkehrbringer angesprochen, um dafür zu sorgen, dass alle zu lizenzierenden Mengen tatsächlich an einem dualen System beteiligt werden. Die neue Kontrollinstanz „Zentrale Stelle Verpackungsregister“ (ZSVR) in Osnabrück wurde gegründet. Die für Erstinverkehrbringer neu erforderliche Registrierungspflicht bei der ZSVR hat bereits deutliche Wirkung gezeigt: Bis Februar 2019 haben sich rund 150.000 Unternehmen registriert – gegenüber den etwa 60.000 Unternehmen, die bislang bei den dualen Systemen erfasst waren, ein signifikanter Anstieg, der belegt, dass Produktverantwortung im Bewusstsein der Hersteller und Händler angekommen ist. Informationen zu den wesentlichen Neuerungen durch das VerpackG finden Sie im BPVV-Newsletter vom 12. Juni 2017.

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Abfalltonnen und Hinweisschild des Grünen Punkts

Durch verbesserte Sammlung lassen sich Recyclingquoten bei Verpackungen erreichen | © Ingram Publishing / thinkstockphotos.de