Verpackung von Plastikflaschen am Fließband | © Nordroden / iStock

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Was sind Verkaufsverpackungen?

Verpackungen sind aus beliebigen Materialien hergestellte Produkte zur Aufnahme, zum Schutz, zur Handhabung, zur Lieferung oder zur Darbietung von Waren. Sie werden vom Packmittelhersteller über den Warenproduzenten/Abfüller und ggf. verschiedene Vertriebsstufen an den Letztvertreiber oder auch direkt an den Endverbraucher weitergegeben. Verkaufsverpackungen sind Verpackungen, die als eine Verkaufseinheit aus Ware und Verpackung angeboten werden und üblicherweise beim Endverbraucher anfallen. Verkaufsverpackungen sind nach VerpackV auch Verpackungen des Handels, der Gastronomie und anderer Dienstleister, die die Übergabe von Waren an den Endverbraucher ermöglichen oder unterstützen (Serviceverpackungen) sowie Einweggeschirr. Die Pflicht zur Gewährleistung der Rücknahme und Verwertung von Verkaufsverpackungen betrifft gemäß VerpackV Hersteller und Vertreiber, die mit Ware befüllte Verkaufsverpackungen erstmals in Verkehr bringen (sog. Erstinverkehrbringer). Das bedeutet, dass z.B. auch Bäckereien oder Metzgereien, die ihre Waren in Tüten an die Kunden abgeben, ihre Mengen bei der Zentralen Stelle melden und lizenzieren müssen.

 

„Unter Wahrung der Schutz- und Transportfunktion liegt die Reduzierung von Verpackungen im ureigensten Interesse des Einzelhandels“

Michael Naujock, Geschäftsleitung Einkauf, Dirk Rossmann GmbH, und 1. Vorsitzender des BPVV e.V.

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3d rendering carton boxes on conveyor belt